Berufsorientierungsunterricht

Am 16. November 2010 startete für 7 Schüler/innen der Berufspraxisstufe und 3 Schüler/innen der Oberstufe der Berufsorientierungsunterricht an der Martin-Buber-Schule.
Das berufliche Unterrichtsprojekt wird in Kooperation mit der Lebenshilfe – Werkstätten Leverkusen / Rhein-Berg gGmbH (im Folgenden LHW) organisiert und durchgeführt.

Im Zuge des kooperativen Berufsorientierungsprojekts erhalten die teilnehmenden Schüler/innen berufsbildenden Unterricht und setzen sich mit folgenden Themen auseinander:

  • Meine Stärken, meine Schwächen – „Wer bin ich und was kann ich“
  • Meine beruflichen Interessen – Welche Berufe gibt es und wo möchte ich später einmal arbeiten“
  • Was Arbeitgeber erwarten (Schlüsselkompetenzen) –
    „Welche Fähigkeiten brauche ich für meine berufliche Zukunft“
  • Rückblick und Ausblick –
    „Was habe ich im Berufsorientierungsunterricht über mich und meine
    Wünsche gelernt“

unter Anleitung der Koordinatorin für berufliche Rehabilitation der LHW, Frau Judith Kindler, und den Lehrerinnen der Berufspraxisstufe, Frau Buschfeld und Frau Tracht, kommen die Schüler/innen einmal pro Woche zusammen, um die oben genannten Themen zu erarbeiten.

In der Gruppenarbeit mit Mitschülern und Mitschülerinnen aber auch in Einzelarbeit haben die Schüler/innen bereits viele Erfahrungen über sich und ihre individuellen Fähigkeiten gesammelt.
In einer Unterrichtsstunde konnten die Schüler/innen mit Hilfe von einzelnen Aufgaben aus dem handwerklich – motorischen Eignungstests (hamet e) ihre handwerklichen Fähigkeiten und Fertigkeiten auch einmal praktisch ausprobieren und erproben.

Auch eine Auseinadersetzung mit den beruflichen Interessen hat im Zuge des Be-rufsorientierungsunterrichts bereits stattgefunden. Hierzu machten die Schüler/innen unter anderem einen Bildertest und besuchten das Berufsinformationszentrum (BIZ) in Bergisch Gladbach.
Ziel des Berufsorientierungsunterrichts ist es, die Schüler/innen bei ihrer individuel-len Auseinadersetzung mit dem Thema Arbeit und Beruf zu unterstützen. Sie sollen einen Einblick in die Anforderungen der Arbeitswelt erhalten und durch personenzentrierte Unterstützung und Betrachtungen einen realistischen Plan für ihre berufliche Zukunft entwickeln können.
Darauf aufbauend werden sie in der Berufspraxisstufe gezielt gefördert, damit sie ihre beruflichen aber auch privaten Ziele erreichen können.