Musik

Der Musikunterricht leistet einen grundlegenden Beitrag zur Bildung, indem sich gestalterische Kräfte der Kinder entwickeln können und sie ihre Erlebnis- und Ausdrucksfähigkeit erweitern und zu differenzieren vermögen. In diesem Sinne wird eine Förderung der Gesamtpersönlichkeit angestrebt. Dabei sind Auswirkungen beobachtbar in den Bereichen: Bewegung, Körpergefühl, Kreativität, Fantasie, Expressivität, Ausdrucks-, Konzentrations- und Reaktionsvermögen, Spielfä¬higkeit, Soziales Lernen, Interaktion, Sensibilisierung, Emotionalität, Sprachentwicklung (vgl. Hoerburger, 1984).

Im Musikunterricht wird aufbauend auf individuelle Erschließungswege versucht, allen Schülerinnen und Schüler musikalische Inhalte nahe zu bringen:
• mittels Spielliedern die zur Gestaltung drängen,
• durch instrumentale Improvisationen,
• mittels Klangkörpern, welche den ganzen Körper vibrieren lassen,
• mittels intensiver afro-amerikanischer, markant rhythmischer Musik,
• durch vielfältige Hörerfahrungen und durch Hörerziehung
• durch Entfaltung der Stimme,
• hin zur Bewegung des gesamten Körpers im Tanz.
Diese Beschreibung kann nur die Vielfalt andeuten, in denen musikalische Phänomene auf uns einwirken können und deutet analog dazu die Vielfältigkeit der Umsetzungs- und Gestaltungsformen an. Diese werden gemäß der individuellen Affinität der Lehrkräfte zu diesem ästhetischen Unterrichtsinhalt in differenter Ausprägung im Rahmen des Klassenunterrichtes realisiert.

Erstmalig im Schuljahr 2008/2009 wurde im Sinne einer altersgemäßen Begegnung mit musikalischen Phänomenen die langjährig bestehende Musik-AG in zwei altershomogene, weiterhin aber stufenübergreifend zusammengesetzte Gruppen unterteilt. Innerhalb dieser Gruppen wird an einem ständig sich erweiternden Repertoire gefeilt, welches im Rahmen von Schulfesten oder -feierlichkeiten beständig zum Einsatz kommt.