Ministerpräsidentin Hannelore Kraft besuchte am Donnerstag, den 06.10.2011 die Martin-Buber-Schule

Zitat von Frau Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

"Schüler, Lehrer und Eltern machen hier einen tollen Job"!

Foto: Staatskanzlei/ Sondermann
Foto: Staatskanzlei/ Sondermann
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft besuchte am Donnerstag,den 06.10.2011 die Martin-Buber-Schule in Leichlingen.

Die Förderschule des Rheinisch-Bergischen Kreises fokussiert sich auf den Schwerpunkt geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Nach einem Rundgang durch die Schule fand eine Gesprächsrunde mit Landrat Rolf Menzel, Schuldirektorin Gertrud Herbertz, Schulamtsdirektor Herbert Schiffmann sowie Schülern, Eltern, Lehrern und Vertretern aus der Politik statt. Von den zahlreichen Eindrücken aus dem Alltag der Schule zeigte sich die Ministerpräsidentin beeindruckt: „Schüler, Lehrer und Eltern machen hier einen tollen Job." Auf die Martin-Buber-Schule wurde Frau Kraft durch Eltern aufmerksam, die ihr von der hervorragenden Arbeit berichteten. Jetzt klappte es mit dem Besuch. „Wir freuen uns, dass wir Frau Kraft unsere Schule und das Konzept vorstellen konnten", erklärte Gertrud Herbertz stellvertretend für die 76 Schüler und das Lehrerkollegium. Auch den Rheinisch-Bergischen Kreis als Schulträger lobte Frau Kraft. Besonders die hervorragende Ausstattung tat es ihr an.

Natürlich kam auch das Thema Inklusion zur Sprache. Die Ministerpräsidentin erklärte dazu: „Inklusion bedeutet für uns nicht, Kinder in eine bestimmte Schulform zu zwingen, sondern das Recht aller Kinder auf individuelle Förderung und gesellschaftliche Teilhabe."
Die Ministerpräsidentin und Landrat Rolf Menzel machten der Schule zudem noch ein Geschenk. Für den Besuch bei der irischen Partnerschule versprachen die beiden jeweils 1.000 Euro zur Unterstützung.

Schwerpunkt ganzheitliche Bewegungserziehung
Der Schulrundgang beinhaltete drei Stationen. Dort zeigte Frau Kraft hohes Einfühlungsvermögen und kam mit den Schülern schnell ins Gespräch. Die erste Etappe führte in die Turnhalle. Die Martin-Buber-Schule legt seit einigen Jahren einen Schwerpunkt auf die ganzheitlich Bewegungserziehung. Diese wurde in den letzten Jahren zu einem schulprogrammatischen Baustein ausgebaut. Jede Schülerin und jeder Schüler erhält auf vielfältige Weise und über den gesamten Stundenplan verteilt die Möglichkeit, Bewegungsangebote im engeren sportlichen Sinne wahrzunehmen. Das reicht von der psychomotorischen Förderung bis hin zu Trendsportarten und außerschulischen Events. Ziel ist es, neben der sportmotorischen Förderung die Stabilisieung der Gesamtpersönlichkeit zu erreichen und über den Sport an vielfältigen Angeboten unserer Gesellschaft teilzunehmen. Dazu gehört beispielsweise der Erwerb des DFB-Abzeichens. Zur Vorbereitung kooperiert die Schule mit Bayer 04 Leverkusen. Neben dem sportlichen Aspekt spielt dabei natürlich auch der Integrationsgedanke eine große Rolle. Inlineskaten zur Vorbereitung auf die Skifreizeiten in Österreich und weitere Trendsportarten wie beispielsweise Klettern gehören ebenso zum Programm der Schule.

Medienkompetenz erwerben
Die zweite Stopp beschäftigte sich mit dem Bereich Neue Medien und Englisch. An der Martin-Buber-Schule erwerben die Schüler einen Computer-Führerschein. Die Abschlussstufen werden in diesem Fach besonders auf das Leben und Arbeiten nach der Schule vorbereitet. Dazu gehört beispielsweise die Informationsbeschaffung über das Internet, den Aufbau und die Pflege von Kontakten, die Techniken der Textverarbeitung und der Umgang mit Gefahren im Internet. Dadurch soll den Kindern und Jugendlichen eine aktive Teilhabe an einer modernen und globalisierten Gesellschaft ermöglicht werden. Dazu gehören natürlich auch Englisch-Kenntnisse. Per E-Mail können die Schüler beispielsweise Kontakte zu den Partnerschulen in Irland pflegen, sich vor Ort leichter verständigen und die Kultur besser kennenlernen.

Aktive Teilhabe an der Gesellschaft
Einen wichtigen Teil der Förderung an der Martin-Buber-Schule erlebte die Ministerpräsidentin auf der letzten Station. Für die aktive Teilhabe an unserer Gesellschaft spielt auch die Teilnahme an der Berufswelt eine wichtige Rolle. Dafür bietet die Martin-Buber-Schule eine Berufsorientierung an. Frau Kraft lernte die Schülerfirma „EigenArt" kennen und beobachtete die Schüler bei der praktischen Arbeit. In den verschiedenen Schülerfirmen der Martin-Buber-Schule werden von der Entwicklung der Geschäftsidee, über die Geschäftsführung und Buchhaltung bis hin zu Produktion und Vertrieb alle Bereiche von den Schülern übernommen. Weiterhin nehmen die Kinder und Jugendlichen an schulinternen Praktika und Betriebspraktika teil. Kooperationen bestehen beispielsweise mit verschiedenen Betrieben, verschiedenen außerschulischen Einrichtungen und der Agentur für Arbeit. Berufsorientierung findet zudem im Rahmen des Projekts „Zukunft fördern" statt. Durch diese Angebote soll den Schülern eine möglichst selbstbestimmte und selbstständige Zukunftsplanung in den Bereichen Arbeiten, Wohnen sowie Leben in unserer Gesellschaft ermöglicht werden.

Auf ihrem Rundgang erlebte Frau Kraft, dass die Schüler entsprechend ihren Fähigkeiten optimal vorbereitet werden und dadurch die Chance erhalten, ein möglichst eigenständiges Leben zu führen.
(von Rheinisch-Bergischer Kreis/Pressestelle)
schulverein@martin-buber-schule.com
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